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Haus Lenné - Integrierte Therapie fuer Suchtmittelabhaengige

Aufnahmegruppe

Zu Beginn der Therapie im Haus Lenné kommen die Patienten in die sog. Aufnahmegruppe. Sie hat das Ziel, den Patienten das therapeutische Programm zu erklären und Ihnen somit den Start in die weitere Behandlung zu erleichtern. Die 2x wöchentlich stattfindenden Gruppen sind als themenzentrierte Therapiegruppen angelegt.

Montag und Freitag werden die Gruppen von einem Psychotherapeuten geleitet. Die Themen wechseln nach einem fest vorgegebenem Plan, so dass jeder Patient im Laufe seiner Zugehörigkeit zur Aufnahmegruppe alle Themen behandelt. Die Themen sind: Vorstellung der Hausordnung, Vorstellung des therapeutischen Angebotes des Hauses, Kriterien für eine Suchtmittelabhängigkeit, das Suchtbedingungsmodell nach Feuerlein, die Rückfallkette. Die Patienten erstellen dazu in den ersten Wochen eine Diagnose der eigenen Sucht mit ihrem Einzeltherapeuten. Diese Selbsteinschätzung wird dann in der Aufnahmegruppe diskutiert.
Die Patienten sollen damit die Möglichkeit gegeben werden das eigene Krankheitsbild realistischer einschätzen zu können. Die Auseinandersetzung mit der Sucht in der Gruppe soll die Eigenmotivation der Patienten stärken. Wichtig für viele Patienten ist hierbei auch das erlernen von einem "miteinander" in der Gruppe.